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KI kann alles. Außer wissen, was gut ist. 


Drei Brand Design Cases, entwickelt mit generativer KI. Geführt durch Strategie, kuratiert durch Erfahrung.


Hotelmarke AEVOM mit Logo, Typografie und Moodbildern für Schlaf- und Longevity-Konzept – visuelle Identität und Corporate Design Entwicklung einer Hospitality-Marke, Brand Design Projekt Hamburg

Sleep like a stone →

Brand Design für ein konzeptuelles Sleep Hotel: visuelle Identität, Custom Typeface und KI-generierte Bildwelt für AEVOM Regeneration Rooms.

Verpackungsdesign der Veggie-Schokoladenmarke Bijte mit Charakterillustration und Schokoladentafel – Character- und Packaging-Design für Food-Brand, Brand Design Projekt Hamburg

Bijte Chocolate Brand →

Character und Packaging Design Entwicklung

Cremella Café Bar →

Café Branding | in Arbeit.



Generative KI im Brand Design: Bitte keine sloppy oder generischen Looks.

 

Jede Marke beginnt mit einer Frage: Welche Haltung soll diese Identität langfristig tragen? Die Antwort kommt aus der Strategie: aus Positionierung, Zielgruppenverständnis, dem Wissen darüber, welchen Raum eine Marke besetzen will. Generative KI setzt an dem Punkt an, wo dieser Rahmen steht. Sie verändert, wie schnell und wie tief die gestalterische Arbeit von dort aus geht.

 

„Bei der Verwendung von KI sind aufmerksame, geschulte Augen, neben der eigenen Kreativität und der Fähigkeit, kritisch zu denken, ein entscheidende Qualitätsfaktor.

 

„AI Slop“  ist 2025 Merriam-Websters Wort des Jahres geworden. KI ist nicht schlecht, aber weil zu viele sie ohne Haltung benutzen, wirkt alles irgendwie flat und unecht. Man erkennt es und man vermisst die handgemachte Tiefe. Inter-Font, Blau-lila-Gradient, generisches Layout. Coca-Cola, McDonald's, Samsung haben es vorgemacht: Wenn das Modell entscheidet, entscheidet der Durchschnitt aller Trainingsdaten. Das sieht man.

Oder ai-generierte Webdesigns: Beeindruckend generisch. Aber: Es wird für viele reichen. Denn wir Designer*innen überschätzen vielleicht auch die Urteilskraft der Masse. Das war schon immer so. Wo wir in einer Speisekarte schlechte Typografie erkennen, lesen andere einfach, was man bestellen kann. Natürlich: Würde man ihnen eine besser gestaltete Menükarte vorsetzen, würden sie auch sehen, dass es dann noch mehr Lust macht zu bestellen. Hätten aber vielleicht trotzdem das gleiche bestellt. 

Die Qualität der KI-Tools ist nicht das Problem, die ist gut. Richtig gepromptet: supergut. Die fehlende Qualität der Entscheidungen dahinter macht den Unterschied. KI generiert Volumen. Wer auswählt, der verwirft auch viel, weil er versteht, warum das eine stimmt und das andere nicht. Audiences lehnen KI nicht ab, aber sie lehnen Ergebnisse ab, denen man ansieht, dass sich niemand die Mühe gemacht hat, die Idee liebevoll zuende zu denken.

 

Positioning erarbeiten mithilfe von KI

Am Anfang steht die Markenstrategie – Positionierung, Tonalität, der visuelle Raum, den eine Marke besetzen soll. Aus diesem Fundament heraus entwickelt sich die gestalterische Idee, und hier wird KI zum Sparringspartner. Konzepte lassen sich schneller durchspielen, Richtungen werden früher greifbar, Schwächen kommen früher ans Licht. Die Idee bleibt strategisch verankert – und wird dabei schneller größer und konkreter.

 

Stil × KI-Exploration

 

Der Stil kommt aus dem Kopf der Designerin – aus strategischem Verständnis und gestalterischer Haltung. KI zeigt, wie weit dieser Stil trägt. Durch visuelle Exploration in einer Dichte, die allein kaum erreichbar wäre, entsteht ein geführtes Suchfeld, das sich mit jeder Entscheidung weiter präzisiert. Wer mehr gesehen hat, wählt mit mehr Sicherheit.

 

Kuration durch Erfahrung

 

Hier liegt die eigentliche Arbeit. Welche Variante trägt die Marke über Jahre, welche verliert an Substanz, sobald man länger hinschaut? Diese Fragen brauchen gestalterische Erfahrung, strategisches Verständnis und das Urteilsvermögen, das aus echter Projektpraxis kommt. Das Ergebnis dieses Prozesses ist stärker als das, was Mensch oder KI jeweils allein erreichen.

 


 

/imagine: Dabei seit dem ersten Midjourney-Prompt in Discord. Hier ist, was seitdem passiert ist.

 


 

2024: Runway Gen-3 Alpha: Mermaid’s Catwalk